Druckverfahren
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[bearbeiten] Was man wie drucken kann
Früher oder später muss sich jede Schülerzeitungsredaktion die Frage stellen, auf welche Weise die fertig erstellte Schülerzeitung für Ihre Leserschaft vervielfältigt werden soll. Dabei gibt es einige Kriterien zu berücksichtigen, wie zum Beispiel: Format, Umfang, Farbigkeit, Bindung, Auflage und zur Verfügung stehendes Budget. Nur so können die Leistungen und Preise der unterschiedlichen Druckverfahren verglichen werden, um eine qualitativ und wirtschaftlich attraktive Entscheidung zu treffen. Viele Druckereien gewähren Schülerzeitungsredaktionen vergünstigte Konditionen – umhören und vergleichen lohnt sich ;). Nachfolgend haben wir nützliche Infos zu den am häufigsten von Schülerzeitungsredaktionen genutzten Druckverfahren zusammengefasst.
[bearbeiten] Offsetdruck
Der Offsetdruck ist ein qualitativ sehr hochwertiges Verfahren. Einfach erklärt, werden dabei die layouteten Seiten vorerst auf eine Druckplatte bebildert, die dann innerhalb der Druckmaschine eingefärbt wird und das Druckbild indirekt über ein so genanntes Gummituch auf das Papier überträgt.
Für die Datenlieferung an die Druckerei sollte darauf geachtet werden, dass alle Farben im CMYK-Modus (C: Cyan, M: Magenta, Y: Yellow, K: Key (Schwarz)- die vier Grundfarben im Druck) angelegt sind. Üblicherweise werden Bilder mit einer Auflösung von 300 dpi verwendet, um eine gute Druckqualität zu erreichen. Nach Möglichkeit sollte die Druckerei eine druckfähige PDF-Datei der Schülerzeitung erhalten. Wie man eine solche Datei relativ einfach und schnell erstellen kann, erklärt jede kompetente Druckerei gern.
Fazit:Der Offsetdruck zählt zu den qualitativ hochwertigsten Druckverfahren und eignet sich besonders bei Printerzeugnissen mittlerer bis höherer Auflagen. Rein wirtschaftlich lohnt sich die Produktion von Schülerzeitungen im Offsetdruck meist ab Auflagen im mittleren dreistelligen Bereich. Wer solche Auflagen produziert oder aber auch sonst höchste Ansprüche an die Qualität hat und eventuell höhere Produktionskosten (etwa gegenüber dem Digitaldruck) einkalkulieren kann, für den sollte dieses Druckverfahren erste Wahl sein.
[bearbeiten] Digitaldruck
Der professionelle Digitaldruck ist ein Druckverfahren, das in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht hat und sich der Qualität des Offsetdrucks immer weiter annähert. Bei diesem Verfahren wird das Druckbild direkt vom Rechner auf eine Druckmaschine übertragen, ohne dass dabei eine feste Druckform (wie etwa die Druckplatte beim Offsetdruck) eingesetzt werden muss.
Für die Datenanlieferung gilt hier das gleiche wie beim Offsetdruck (siehe Beitrag dazu).
Fazit: Der Digitaldruck eignet sich vor allem bei Schülerzeitungen, deren Auflage unterhalb eines mittleren dreistelligen Bereichs liegt. Solche Auflagen lassen sich nicht nur wirtschaftlicher sondern auch meist viel schneller produzieren als im Offsetdruck.
[bearbeiten] Kopieren
Das Kopieren ist ein einfaches Prinzip der Vervielfältigung. Unter der lichtundurchlässigen Klappe des Kopierers wird die zu kopierende Vorlage auf der Glasplatte platziert. Ein Scanner tastet sich unter der Glasscheibe entlang und gibt die gewonnene Bildinformation an das Druckwerk weiter. Die zu druckenden Stellen nehmen den Toner auf, der mit Druck und Hitze auf das Papier übertragen wird. Damit der Toner auf dem Papier haften bleibt, wird dieser noch fixiert.
Sofern es sich um einen analogen Kopierer handelt, benötigt man eine bereits gedruckte Vorlage.
Fazit:Hinsichtlich der Qualität kommt diese einfache Art der Vervielfältigung nicht an die anderen Reproduktionsverfahren heran. Die Schwächen zeigen sich häufig in Form von „Rauschen“ oder „Schmutzeffekten“. Wenn man die finanziellen Möglichkeiten hat, sollte man die Schülerzeitung im professionellen Digital- oder Offsetdruck produzieren. Wenn nicht, kein Grund in Panik zu verfallen – es gibt auch sehr schöne Beispiele für hochwertig produzierte Schülerzeitungen mit dem Kopierer.