SchülerInnenInstitut
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Schule ist für Schülerinnen und Schüler da. Es wird erwartet, dass SchülerInnen die Schule und vor allem den Unterricht gerne besuchen und Schule als Lern- und Lebensraum akzeptieren. Leider sind dazu die momentanen Verhältnisse an vielen Schulen noch zu schlecht, deshalb muss sich etwas ändern. Als hierzu geeignetes Mittel wird die Innere Schulentwicklung, also die Veränderung des Lebens- und Lernraums Schule durch ein Engagement aller an der Schule beteiligten Gruppen, gesehen. Auch Schülerinnen und Schüler sollten die Möglichkeit haben, diesen Lern- und Lebensraum mitzugestalten. Doch oft haben Schulentwicklungsprojekte, die von Schülerinnen und Schülern angestoßen und geleitet werden, mit großen Problemen und mangelndem Einfluss zu kämpfen.
Das SchülerInneninstitut möchte hier ansetzen und mit wissenschaftlicher Herangehensweise untersuchen, welche Gelingensbedingungen es für Schulentwicklungsprojekte von Schülerinnen und Schülern gibt, mit welchen Problemen diese zu kämpfen haben und welche Herangehensweise und Problemlösungsstrategien die Schülerinnen und Schüler entwickeln. Die Projekte sollen das Ziel haben, Schule und Unterricht zu verändern. Das SchülerInneninstitut ist ein Projekt von Schülerinnen und Schülern. So ermöglicht es zum einen für die am Projekt beteiligten Jugendlichen eine Erweiterung ihres Erfahrungshorizonts und eine Bereicherung ihrer Kompetenzen. Zum anderen werden die Projekte nicht durch die „Erwachsenenbrille“ hindurch erforscht und die Ergebnisse können durch Schülerinnen und Schüler leichter schülerinnen- und schülergerecht aufbereitet werden. Drittens werden Personen, die die Fähigkeit von Schülerinnen und Schülern, sich und ihre Interessen selbst zu vertreten, anzweifeln, in beeindruckender Art und Weise vom Gegenteil überzeugt.
Die Koordination des SchülerInneninstituts, insbesondere die Ermöglichung des Kontakts zwischen Tutor und jungen Forscherinnen und Forschern bzw. zwischen jungen Forscherinnen und Forschern und den zu evaluierenden Projekten, die Organisation der Workshops, die Ausschreibungen, der Kontakt zu KooperationspartnerInnen und die Veröffentlichung der Ergebnisse übernimmt die Landesschülervertretung Bayern. Hierzu wird eine Honorarstelle eingerichtet. Die Projektleitung hat eine Core Group inne, die aus 3 gewählten Mitgliedern der LSV, einer Vertreterin des NebS, Vertretern der DKJS und der Honorarstelle besteht. Der Tutor übernimmt eine beratende und begleitende Funktion. Projektträger ist die LSV Bayern.
Um den Forscherinnen und Forschern einen Austausch zu ermöglichen soll eine Plattform eingerichtet werden. Dies soll in Form einer Homepage (www.schuelerinneninstitut.de) geschehen. Hier werden sowohl eine Best-Practice Sammlung für SMV-Projekte veröffentlicht - die am Institut teilnehmenden Projekte-, als auch die ersten Ergebnisse, Zwischenergebnisse, Endergebnisse und Konsequenzen der Forschung. Alle Interessierten sollen die Möglichkeit bekommen, sich mit dem Institut in Verbindung zu setzen.
Mehr Infos über dieses Projekt unter http://www.schuelerinneninstitut.de/
Das Konzept gibt's unter http://www.schuelerinneninstitut.de/downloads/Konzept_SI.pdf